Kieselskelett nennt man in der Botanik das nach der Verbrennung gewisser Pflanzenteile, z. B. der Epidermis bei den Equisetaceen, zurückbleibende Skelett von Kieselsäure, welches die Contouren der Epidermiszellen und der Spaltöffnungen noch ziemlich genau erkennen läßt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 267Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei