Kilmarnock, Stadtinder schott. Grafschaft Ayrshire, zu beiden Seiten des Kilmarnockwassers, nahe bei dessen Zusammenfluß mit dem Irvine, 34 km im SSW. von Glasgow, mit (1881) 24977 C. Zu den bedeutendsten Gebäuden gehören die Kornbörse mit dem 34 m hohen Albertturm, die Sternwarte, die 1876 erbaute sog. Akademie, für 600 Kinder; eine Industrieschule in dem früher berühmten Kilmarnockhause, eine Kunstschule, ein Athenäum, eine Bibliothek, ein Opernhaus und ein Krankenhaus. In dem 16,5 ha großen Kayparke steht seit 1879 das Burns⸗ Monument. Der wichtigste Industriezweig ist die Teppichweberei; im 17. Jahrh. war es die Fabrikation der estreiften, wollenen Kilmarnock⸗-Cowls und blauen Mützen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 271Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei