Knin (röm. Ticinium), Flecken in Dalmatien, 40 km nordöstlich von Sebenico, in einer weiten Ausbuchtung des obern Kerkathals, die wegen ihrer Fruchtbarkeit berühmt ist, am rechten Ufer des Flusses; über ihm steht auf steiler Höhe das Kastell San-Salvador. K. ist Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts und zählt bamm 1271 (Gemeinde 22 427) E., welche Ackerau und Handel treiben.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 368Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei