Kommunizierende Gefäße oder Röhren nennt man solche, welche unten mittels eines Kanals verbunden sind. In allen Armen solcher Gefäße mit nahen Flüssen, Seen u. dgl. m. und richten ihren Spiegel nach dem Niveau der letztern; hierher gehört auch die Kanal⸗ oder Nivellierwage. Ist einer der Arme eines Kommunikationsgefäßes kürzer dGäulen verkehrt verhalten wie ihre dich-Fig. 2. ten oder spezif. Gewichte. Bedeutet z. B. keit Quecksilber, die lichtere dagegen Wasser, so steht letzteres 13,5 mal höher als ersteres, weil das Wasser 13,55 mal minder als das Quecksilber ist, mithin ebenso vielmal höher stehen muß, um dem Gegendruck des Quecksilbers das Gleichgewicht halten zu können.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 445Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei