Kopfblutgeschwulst (Kephalhämatöm), eine taubenei⸗ bis apfelgroße flachrundliche elastische Geschwulst, die sich bisweilen bei Neugeborenen auf dem Scheitel⸗ oder Stirnbein vorfindet und während der Geburt durch den Wnepsürding Druck auf den Schädel und eine dadurch bedingte Blutergießung entstanden ist, verschwindet gewöhnlich nach einigen Tagen wieder von selbst.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 519Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei