FeedKrebsaugen
HeilkundeBrockhaus 1882

Krebsaugen oder Krebsste ine (lapides oder oculi cancrorum) nennt man die beiden halbkugeligen Steine (kalkigen Konkremente), welche sich bei dem gemeinen Flußkrebs im August kurz vor Abwerfung der Schale zwischen der äußern und innern Magenhaut finden. Sie bestehen aus kohlensaurem und phosphorsaurem Kalk, tierischer Gallerte und wurden früher als absorbierendes Mittel angewendet. Auch dienten sie dazu, kleine, in das Auge gelangte Körper zu entfernen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 588Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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