Krummholzarbeit, Krummhölzerarbeit, Krummhälsearbeit, Arbeit der Bergleute auf söhligen oder flachfallenden, wenig mächtigen Flözen in liegender Stellung, mit etwas aufgerichtetem Kopfe, wodurch die Arbeiter krumme Hälse erhielten und deshalb auch Krummhälse genannt wurden. Die K. kommt nur noch selten vor und ist meist durch Schrämmaschinenarbeit ersetzt worden.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 639Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei