Laugenwage, ein Instrument, dessen man sich zur vergleichenden Bestimmung der Dichtigkeit von Laugen, Salzlösungen, Säuren bedient. Es ist das von Baume (s. d.) konstruierte Aräometer (s. d.), dessen Kardinalpunkte der Dichtigkeit des Wassers und der reinen Schwefelsäure entsprechen, der zwischen beiden liegende Abstand ist an der Spindel in 66 gleiche Teile geteilt. Die L., welche im Handel vielfach zu sehr billigen Preisen angeboten werden, sind oft sehr nachlässig gefertigt; es ist daher Vorsicht beim Ankauf geboten.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 850Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei