Abukaya, ein Volksstamm westlich von den Niambara (im ägyptischen Sudan), von denen Junker die A. oisilla und A. mari unterscheidet. Sie sind schwarz und sollen von gedrungener Körperform sein. Die Männer benutzen (nach Hartmann) einen schmalen, zwischen den Lenden hindurchführenden Lederstreifen, dervorn notdürftig die Scham bedeckt und hinten in ein breiteres, schwanzartig hervorstehendes Ende ausläuft; die Weiber bedienen sich derBlattbüschel. Männer und Weiber durchbohren Ober- und Unterlippe, setzen Holz- und Elfenbeinstücke von Thalergrösse hinein und ziehen mit Perlen besetzte Ringe hindurch. Die A. sind vorwiegend Ackerbauer und ziehen schon häufig die Banane in den Bereich ihrer Kulturen; sie halten keine Rinder, sondernnur Ziegen. Auch schäbig aussehende Hunde trifft man bei ihnen an.