Duparquet, ein französischer Jesuitenpater, bereiste seit 1366 mehrfach die Küstengebiete von Nieder-, Guinea und 1879 auch das Ovampo-Damara-Land, welches er, in Übereinstimmung mit seinen Vorgängern, „sehr fruchtbar und geradezu paradisisch* fand; er zog auch Erkundisungenüb. den Okavango ein, der nicht in den Salzlagunen Etoscha verschwindet, sondern weiter unterhalb derselben in einen grossen Sumpf fliesst, aus welchem der Tioge zum Ngami-See fliesst. Im Juni 1880 zog er mit dem jungen französischen Reisenden Dufour und dem schwedischen Händler Erickson vom Omaruru im Damara-Lande zum Kunene, erreichte denselben südwestlich von Humbi Ende Juli, trat aber gegen Ende des Jahres die Rückreise an. Aus den durch Erickson geretteten Tagebüchern des auf..der Fortsetzung dieser Reise verstorbenen Dufour teilte D. eine Reihe von Positionsbestimmungen und Höhenmessungen mit, welche Dufour gemacht hatte.