Kopal, das Harz eines kaum mehr bekannten, jetzt fast ausgestorbenen Baumes (von den Eingeborenen Msandarusi genannt). Es wird im Sande, in Gestalt von Körnern, Klumpen und Platten mit aussen verwitterter Schale gegraben, und enthält häufig Insekten als Einschlüsse. Das Sansibarprodukt liefert den feinsten Kopallack.
Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 2, S. 769Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei