FeedLanduman (Laduma)
ErdkundeAfrika Hand-Lexikon 1885
Lüderitz
Lüderitz

Landuman (Laduma), Negervolk in Senegambien, welches den von Rio Nunez durchzogenen Landstrieh von den Höhen Bor@’s (westl. Provinz von Futa-Djalon) bis in die Nähe der Meeresküste hin (von der sie durch die Nalons und die Bagas geschieden werden) bewohnt. Sie haben als Nachrch “ Süden die Susus. u- m nominell der Oberh Iten 3 Djalon, in Wirklic Dra) ge- 5 von 2 geand 1on in 5 gen ndo ein 3 N Retion rse B32, de. Soam- das und che hach hern die asen diegl'schiaperis, im Lande; D | Sie unterstehen schen Kolonie am Senegal. Frankıerrschaft von Futa- reich besass dort ehemals den: chkeit aber ist ihr Kakondy, welcher Posten Qt N \ N N ten Boka ersetzt bischen, oft lächerlichen Bräuchen, 'e Faktoreien an die aber weniger barbarisch und blut-L. sind Götzen- dürstig sind wie bei anderen Stäm- ). Ibre Religion men. Eine ihrer Gottbeiten, die e von abergläu- Limo oder Simo genannt wird, durchjagt die Wälder und erscheint dort bisweilen bevorzugten Personen. Ihre Sprache hat viele Ähnlichkeit mit derjenigen der Djalonkes. Ihr Häuptling wohnt in Vacaria am Flusse, aber seine Macht ist nur nominell.e. Die Muselmänner von Futa-Djalon dringen übrigens langsam in das L.-Land vor. Sie werden als ein kräftig gebautes, faules, der Trunkenheit ergebenes Volk geschildert, das dem Nalu- Typus sich nähert, aber weniger grobe Züge hat, in grosser Armut lebt und nur den für ihre Nahrung notwendigen Reis baut.

Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 2, S. 816Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei

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