M’Call, ein Feldmesser, war lange Jahre in Südafrika thätig, wurde zum Leiter der gegen Ende 1879 ausgesandten ersten Expedition der Livingstone Inland Mission eıwählt. Er entschloss sich für ein Vordringen auf der Südseite des Flusses, möglichst nahe dem Ufer, und wählte seine Route zwischen derjenigen, welche Reverend Comber eingeschlagen hatte, und zwischen der von Stanley ausgehauenen Wegstrasse. Er liess sein Hauptdepot in Banana zurück, von wo aus er durch Dampfboote eine beständige Verbindung mit der zwischen Mussuco (Station der Baptist Missionary Society) und Vivi errichteten ersten Station Matandı Mikanda, beide am Südufer, unterhielt. Weitere Stationen wurden in Pallaballo oberhalb der Yellalafälle, und in Montiko, oberhalb der Isandschilafälle, ebenfalls am Südufer, errichtet. Hier stellten sich ihm die Eingeborenen feindlich entgegen; deshalb entschloss er sich zur Benützung des Wasserweges und fuhr 21. Okt. 1880 mit zwei Kanoes von !Riverleigh Camp (oberhalb Montiko) ab und landete nach 6 tägiger Fahrt in Manjanga (ca. 200 engl. Meilen oberhalb der Kongomündung (nach Stanley's Karte nur noch 135 Meilen von dem Stanley Pool entfernt). Nachdem es ihm gelungen war, den Stamm der Babwende für eine europäische Niederlassung geneigt zu machen, wurde M. zur Erledigung administrativer Angelegenheiten nach Montiko zurückberufen.