Comber, Reverend, ein Missionär der Londoner Baptist Missionary Society, leitete 1878 die Expedition derselben, welche zunächst in den Landschaften am Unterlauf des Kongo genauere Untersuchungen über die Ansichten auf Erfolg” etwaiger Arbeiten hier anstellen sollten. C. sah vom Nordufer, dessen Stämme nach Stanleys Schilder ungen wenig geeignet erscheinen dürften, gänzlich ab und wandte sich dem Königreich Kongo am Südufer zu, welches in früheren Jahrhunderten bereits dem Christentum gewonnen war. Nach Unterhandlungen mit den Eingeborenen von Makuta (die 1874 Leutnant Grandy’s Expedition zur Aufsuchung Livingstones. zur Umkehr gezwungen hatten) wählte C. die alte Hauptstadt San Salvador zur Basis seiner Unte:- nehmungen und begann von hier aus im August 1579 in Sicher Richtung zum Stanley- Pool vorzudringen, doch ohne jeglichen Erfolg. Die einheimischen Träger desertierten wiederholt im Augenblicke des Aufbruches und rissen auch die fremden, die Kruleute, mit fort. Im Septbr. 1850 gelangte ©. mit einer kleimen Karawane bis Makuta; dort wurde er abeı von den Makutaleuten überfallen und verwundet, so. dass er nur durelı schleunige Flucht sein Leben retten konnte. Auch ein fernerer Versuch, das feindliche Makuta auf südlie her Umgehung durch die Landschaf; Zombo zu vermeiden, schlug fehl. Dagegen gelang ihm im Herbst 1882 die ne der Stanley-Pool; von ‚der Internationalen Station Leopoldville aus peilte er die Hauptpunkt: der Ufer und der verschiedenen Inseln, und in dieso gewonnene Grundlage trug er die Umrisse des Sees, wie er sieaufeiner dreitägigen Rundfahrt Sept. 82 kennen lernte (vergl, Stanley-Pool).