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VerkehrAfrika Hand-Lexikon 1885

Sofala, nach dem Berichte des Laienbruders de Sadeleer eine arımselige Kolonie von ca. 1000 Einw.; mit Ausnahme von 5 oder 6 Familien scheinen alle in äusserster Armut zu leben, kaum 20 Weisse sah Sadeleer dort, die anderen sind portugiesische Mischlinge, aber schwarz wie die Kaffern. Der Verkehr mit der Aussenwelt ist so gering, dass man in Sofala höchstens drei- oder viermal im Jahre Nachrichten aus Europa. empfängt. Sofas. heissen im Sultanat Segu diejenigen Bambaras, welche sich der Herrschaft der Toucouleurs unterworfen haben und an den Raubzügen derselben teilnehmen. Sie bilden die Fusstruppen. Ihre Zahl beträgt 5000—6000. Sie sind in allem den Talibes (s. d.) unterworfen.

Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 3, S. 1211Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei

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