Uvira, Landschaft an der Westküste des Tanganjika.. Die Seeanwohner kommen häufig nach Uvira, weil sie auf den dortigen Märkten billig einkaufen können. Das Elfenbein kostet dort (nach Burtons Bericht) nur etwa 1,25 Mark pro Pfund, was wohl in dem grossen Elefantenreichtum Manjuemas, des Hinterlandes von U., seinen Grund hat. Die Wavira beschäftigen sich mit der Erzeugung von Eisengeräten, wozu sie das Erz aus den westlich vom Tanganjika gelegenen Ländern beziehen sollen. In Uvira kann man Spaten, Äxte, Dolche u. s. w. um die Hälfte billiger kaufen als in Udschidschi. Ausserdem verfertigen die Wavira noch hübsche Körbe und Schalen aus hellem oder dunklem Holze. -
Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 3, S. 1309Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei