Ente, Anas, Canard gehöret unter das Feder-Vieh; welche in wilde und zahme eingetheilet werden: jenen stellen die Jäger nach, und pflegen sie solche insgemein auf den Teichen zu beschleichen und zu schiessen: diese hingegen ziehen sorgfältige Hauß-Mütter, nebst andern Feder-Vieh in Häusern auf: das Männlein wird genennet Entrich, ist stärcker von Leibe, als das Weiblein, und kan man ihn sonderlich an der heischern Stimme, an dem Ringlein um den Halß und an den krummgebogenen Federschweiff erkennen. Die Enten haben sonst ein recht wohlschmeckendes Fleisch, das hier und dort seine Liebhaber findet. Der Poet Martialis mag ausser der Brust nicht viel davon gehalten haben, weil er in einem, seiner Epigrammatum das übrige dem Koch wieder zurücke giebet. Allein, daran kehren sich die wenigsten, sondern lassen sichs gar wohl schmecken, zumahl wenn der Koch selbige wohl zubereitet auftragen lässet; davon er diesen Bericht ertheilet, 1) Enten, zahme, zu putzen; 2) Enten mit Sauerkraut; 3) Enten mit Sauerkraut im Backofen; 4) Enten gedämpft; 5) Dito auf eine andere Art, mit sauren Rahm; 6) Enten mit Braunkohl; 7) Enten mit braunen Rüben; 8) Enten gedämpfft mit Schwämmen; 9) Enten gebraten auf wilde Art; 10) Enten nur schlecht gebraten; 11) Enten angeschlagen; 12) Enten gefüllt mit einem Mandel Meerrettig; 13) Enten zu räuchern; 14) Enten, wilde, rein zu machen; 15) Enten gespickt und gebraten; 16) Enten ungespickt und gebraten; 17) Enten mit Sauerkraut; 18) Dito in Backofen; 19) Enten gedämpfft; 20) Dito mit sauren Rahm.