Forellen noch anders marinirt, Reisset und kerbet solche, und saltzet sie etliche Stunden ein. Hernach streichet sie reinlich ab, bestreichet dieselben mit Baumöl, unn lasset sie auf einem Rost gemählich braten; bestreichet aber solche öffters mit Baumöl und leget sie gleich wie die vorigen in ein Fäßgen, machet es zu wie vorher gelehret. Wenn dieses geschehen, so nehmet Eßig, setzet solchen in einem Geschirr aufs Feuer, lasset ihn sieden, werffet etliche gantze Zwiebeln drein, und vermischet hernach denselben mit guten Baumöl, giesset hierauf den Eßig zum Loch hinein, setzet das Fäßgen gleich dem vorigen an ein kühles Ort, und verkehret es täglich, so kan man die Forellen lange gut behalten. Etliche backen solche gar aus Baumöl, als aus einem Schmaltz, und werden nichts desto schlimmer; legen sie auch eben also ein, wie vorher ist beschrieben worden.