Frantz-Brode zu bereiten. Diese werden gantz rund und von dem feinsten Mehl gebacken. Hernach muß man solche auf allen Seiten mit einem Reibeisen gantz zart abreiben. Ferner wird oben ein Deckel eines Thalers groß abgeschnitten, und das innwendige mit einem silbern und blechern Lösfel heraus gehölert; entweder in Schmaltz gebacken, oder mit Butter bestrichen und im Backofen abgetrocknet. Sie heissen insgemein Semmel-Pasteten und werden folgender massen also gebrauchet.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 569–570Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0