Seiffe, Ist eine von Talg, Asche, ungeleschten Kalck und Lauge gesottene zache und zusammen geronnene Materie, wormit das Frauenvolck die schwartze Wäsche bey dem Waschen zu schmieren und rein zu machen pfleget. Wird mit einen meßingenen Drat zu Taffeln und Stücken geschnitten.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1833–1834Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0