Brückungen, Werden in den Pferde-Ställen diejenige Fuß-Böden genennet, worauf die Pferde in denen Ständen stehen. Man legt nemlich unten auf den Boden qver über den Stand ein Stück aus dem gröbsten beschlagenen Eichen-Holtz neben das andere, stösset selbiges wohl an einander, daß es keine weite Fuge giebt, und verwahret es an den Enden dergestalt, damit es durch das Treten und Trampeln der Pferde nicht leichte lucker werden könne. Diese Brückungen sind nicht nur darzu dienlich, daß sie den Boden allezeit gleich und rein halten, und keine Gauche oder andere Feuchtigkeit unter den Pferden stehen lassen, sondern sie sind auch denen mit groben Kieß überschütteten Ställen darum vorzuziehen, daß die Eisen, womit die Pferde beschlagen, nicht so leichte stumpff getreten werden.