FeedBrüche
PflanzenreichRitter-Exercitien-Lexicon 1742

Brüche, Sind morastige Oerter und Gehöltze, so meistens wegen ihrer natürlichen Feuchtigkeit mit Erlen-Holtz, Eschen oder Bircken, Weiden, Rohr und Schilff verwachsen, darinnen gemeiniglich grosse Behältnisse vor Sauen, Wölfe und Füchse zu finden, und man ihnen vor Wasser und Morast nicht wohl beykommen kan. Sie haben ihren Nahmen von Brechen, weil die gar zu nasse Erde niemanden sicher stehen läßt, sondern aller Orten einbricht.

Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 222Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0

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