FeedHeiland (Karl Gustav)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Heiland (Karl Gustav), Philolog, geb. 17. Aug. 1817 zu Herzberg in der preuß. Provinz Sachsen, studierte in Leipzig und wurde 1840 Hilfslehrer am Domgymnasium in Halberstadt. Infolge einer Schrift „Zur Frage über die Reform der Gymnasien » (1850) wurde er als Direktor des Gymnasiums nach Ols berufen. Zu Michaelis 1854 übernahm er das Direktorat in Stendal, 1856 das des Gymnasiums zu Weimar und Ostern 1860 trat er in das Provinzialschulkollegium in Magdeburg als Schulrat ein. H. starb 16. Dez. 1868 in Magdeburg. Außer seiner Ausgabe des «Agesilauso des Xenophon (2. Ausg., Lpz. 1847) sind besonders die von ihm gelieferten Beiträge zu der Encyklopädie des gesamten Erziehungs⸗ und Unterrichtswesenso von Schmid zu erwähnen. Vgl. W. Herbst, „Karl Gustav H. Ein Lebensbilde (Halle 1869).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 27Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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