FeedHeterogenton
GeschichteBrockhaus 1882

Heterogenton, ein Heteroklit, dessen verschiedene Formen auch verschiedenes Geschlecht haben, 3. B. coelum (Singular, Neutrum) — coeli (Plural, Masculinum). Heterogenésis (im Gegensatz zu generatio homogenea, bei welcher Zeugungsart die neuerstehen den Tiere oder Pflanzen ihre Existenz von ihnen +½ Lebewesen herleiten) bezeichnet die elternose Zeugung oder generatio aequivoca. (S. Zeuung.) In neuester Zeit haben Pouchet und Adolf Bastian die Entstehung lebender Wesen aus toten Stoffen als Archebiosis, die übrigen Arten elternloser Zeugung als H. bezeichnet. Leuckart und Claus haben unter H. eine bestimmte (bei Rhabdonema nigrovenosum vorkommende) Form des Generationswechsels unterschieden. iels. bei der eine Form des Generationswechsels, bei der die rihrer Gest folgenden Geschlechtsgenerationen in ihrer Gestalt und Ernährungsweise voneinander verschieden sind. H. tritt auf bei kleinen Haarwürmern (Rhabdonema nigrovenosa und Leptodora appendiculata), dann bei Rindenläusen (Chermes) und Wurzelläusen (Reblaus, Phylloxera).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 199Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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