Hexakistetrakder, krystallographische Bezeichnung für eine von 24 ungleichseitigen Dreiecken umschlossene Form, welche die hemidrische Gestalt des Hexakisoktaéders (Achtundvierzigflächers) nach dessen in den abwechselnden Oktanten gelegenen sechszähligen Flächenkomplexen darstellt; ihr Zeicen is daher .. Die Hauptachsen verbinden je zwei gegenüberliegende rhombische Eckpunkte. Solche H. treten z. B. am Diamant selbständig, am Fahlerz und Boracit in Kombination mit andern tetraédrisch-hemiédrischen Formen auf.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 208Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei