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ErdkundeBrockhaus 1882

Heyduk, auch Hejduk (Adolf), czech. Lyriker, geb. 7. Juni 1835 zu Richenburg im Chrudimer Kreis, studierte zu Brünn und Prag Technologie und ist seit 1860 Professor der Baukunst in Pisek. Seine Gedichte treffen gut den Volkston; Sammlungen erschienen schon w1859 in Brünn und 1864 und 1865 in Prag: dann folgten eine Reihe wei— terer poetischer Werke zum Teil epischen Charakters: Lesui kvitio ((Waldblumend, 1875) und (Drevorubeco (Der Holzhauerv, 1882) beziehen sich auf den Böhmerwald; Cvmbal a hurlen (Zymbal und Geigey, 1876), Bilder aus dem Slowakenlande, gelten für H.s bestes Werk; Deduv odkazv (Des Großvaters Vermächtniso), «Milotas, die Idylle Oldrich a Boꝶeuay u. s. w.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 213Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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