Heyer (Karl), ausgezeichneter Forstmann, geb. 9. April 1797 zu Bessungen bei Darmstadt, studierte 1815—16 in Gießen, 1817 in Tharand und war seit 1818 teils als Lehrer, teils als praktischer Forstmann in Darmstadt und auf hess. Revieren thätig. Im J. 1825 ging er als zweiter forstlicher Lehrer an die von Hundeshagen zu Gießen gegründete Dieuste des trat 1831 als Forstmeister in die Dienste des Grafen Erbach-Fürstenau und wurde 1835 Professor an der Universität Gießen, wo er bis zu seinem am 24. Aug. 1856 erfolgten Tode wirkte. Er veröffentlichte namentlich: Die Waldertragsregelungo (Gieß. 1841; 3., von seinem Sohne G. Heyer 16.5 Aufl., Lpz. 1883), Der Waldbau oder die Forstproduktenzucht (Lpz. 1854; 3. Aufl., von G. Heyer, 1878), «Anleitung zu forststatischen Untersuchungene (Gieß. 1846), Die Hauptmethoden zur Waldertragsregelung» (Gieß. 1848), Beiträge zur uSgn Nach (2 Bde., Dillenburg 1842 u. Gieß. 1847). Nach dem Tode des Oberforstrats von Wedekind (22. Jan. 1856) übernahm er mit seinem Sohne Gustav H. die Redaction der Allgemeinen Forst- und Jagdzeitungy.