FeedHeyer (Gust.)
HeilkundeBrockhaus 1882

Heyer (Gust.), Sohn des vorigen, ausgezeichneter Forstmann, geb. 11. März 1826 zu Gießen, 4l5 Pri die dortige Universität, an welcher er sich als Privatdocent der Forstwissenschaft 1849 habilitierte, wurde 1853 außerord., 1857 ord. Professor, folgte 1868 einem Rufe als Direktor der neugegründeten königl. preuß. Hgfernnssra zu Münden, wo er 1872 zum Geh. Regierungsrat ernannt wurde. Im J. 1878 übernahm er eine Professur für Forstwissenschaft an der mit der Universität München verbundenen forstlichen Bildungsanstalt. Er starb 10. Juli 1883 beim Angeln in der Amper, in welchem Fluß seine Leiche erst nach einigen Tagen gefunden wurde. Von 1856 bis 1878 redi-Ame H. die Allgemeine Forst- und Jagdzeitungo. ußer den neuen Auflagen der Schriften seines Vaters schrieb er: Das Verhalten der Waldbäume gegen Licht und Schatten (Erlangen 185²), Ermittelung der Masse, des Alters und des Zuwachses der Holzbeständer (Dessau 1852), Lesebuch der forstlichen Bodenkunde und Klimatologie (Erlangen 1856), Anleitung zur Waldwertrechnungo (Lpz. 1865; 3. Aufl. 1883), «Handbuch der forstlichen Statik' (Bd. 1, Lpz. 1871).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 213Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 5

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Heilkunde 6