Hoards (spr. Hörds), der von engl. Banktheoretikern eingeführte Ausdruck für reservierte Vorräte an Geld und Edelmetallen, die aber momentan auf die Cirkulation und die Preise nicht einwirken. Bei unsichern Rechtszuständen, wie sie in den asiat. Ländern bestehen, oder bei drohenden i. n oder allgemeiner Erschütterung des Kredits erschei nen die H. als versteckte oder auf alle Fälle zurückgehaltene Vermögensansammlungen, unter normalen Verhältnissen aber sind sie nur Kapitalteile, die auf eine günstige Anlagegelegenheit warten oder für eine bestimmte Verwendung reserviert werden. Ihre Bedeutung besteht hauptsächlich darin, daß sie die Wirkung einer Vermehrung oder Verminderung der Notenemission und eines Ab⸗ oder Zuflusses von Edelmetall wesentlich und von den Anschauungen der Currencytheorie (s. Currency-Schule) abweichend modificieren können.