FeedHopfen (Hans)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Hopfen (Hans), Romanschriftsteller, geb. 3. Jan. 1835 zu München, studierte daselbst bis 1858 die Rechte, wurde in den münchener Dichterkreis gezogen, und von Geibel bei Gelegenheit der Heraus-Lute des Münchener Dichterbuchs » (1862) in die itteratur eingeführt. Im J. 1862 lebte er in Venedig, 1863 in Paris, 1864 in Wien, wo er Generalsekretär der Schiller-Stiftung wurde. Im J. 1866 siedelte er nach Berlin über. Seine Romane und Novellen sind: «Peregrettap (Berl. 1864), „Verdorben zu Parisꝰ (2 Bde., Stuttg. 1868), Der Pinsel Mings» (Stuttg. 1868), 4Arge Sitten⸗ (2 Bde., Stuttg. 1869), Der graue Freund» (4 Bde., Stuttg. 1874), «Juschu, Tagebuch eines (Stuitg. 1876), Die Heirat des Herrn von Waldenberg (3 Bde., Stuttg. 1879; 2. Aufl. 1884), alte Praktikanto (Stuttg. 1878; 2. Aufl. 1884), „Die Geschichten des Majorse (Berl. 1879), Kleine Leutes (Berl. 1880), «Mein Onkel Don Juanv (2 Bde., Berl. 1884), 4Die Einsame (2 Bde., Dresd. 1882), „Brennende Lieben (Dresd. 1883). Seine «Gedichtes erschienen in 4. Aufl. (Berl. 1883). Essays enthalten die Streitfragen und Erinnerungen» (Stuttg. 1876).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 391Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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