Admiralstellen mit Generalen. Erst seit Beginn des 18. Jahrh. beförderte man ausschließlich Seeoffiziere zu A. Es gibt gegenwärtig in den Marinen der meisten Seestaaten drei Rangstufen unter den .: den A., den Vizeadmiral und den Kontreadmiral. Eine größere Flotte zerfiel früher gewöhnlich in drei Abteilungen: das Gros, die Vorhut und die Beteht ul Der A. führte neben dem allgemeinen Befehl über die ganze Flotte den speiellen über das Gros, der Vizeadmiral über die orhut, der Kontreadmiral über die en Duvif In neuerer Zeit werden jene Abteilungen Divisionen Diussion und oft Flotten, welche aus drei bis vier ivisionen „ dei⸗ nur von einem A. Paontee-So führte z. B. bei Lissa 1866 allein der Kontreadmiral Tegethoff den Befehl über die ganze aus drei Divisionen von zusammen 27 Schiffen bestehende österr. Flotte. Im Range steht der A. dem kommandierenden General, der Vizeadmiral dem Generallieutenant, der Kontreadmiral dem Generalmajor gleich. Die verschiedenen Klassen der A. werden mit dem gemeinschaftlichen Namen (Flaggenoffizierer bezeichnet, weil sie, um sich kenntlich zu machen, an der Spitze eines Mastes ihres Schiffs eine viereckige Flcd führen. Der A. hißt diese Flagge an der Spitze (Top) des großen Mastes, der Vizeadmiral am Fockmast und der Kontreadmiral an der Spitze des hintern oder Besanmastes. Ehedem gab es auch einen Großadmiral, der ursprünglich der oberste Leiter des ganzen Kriegsseewesens eines Staats sein sollte. Indessen verwandelte sich dieses Amt gewöhnlich in eine hohe Staats⸗ oder Reichswürde, und gegenwärtig ist diese Bezeichnung, wo sie noch vorkommt, nur ein Ehrentitel, mit dem fürstl. Personen ausgezeichnet werden, ohne daß sich daran eine wirkliche Führung der Flotte knüpft. In England besteht außer den drei genannten Abstufungen noch ein «A. der Flotter