Hoßfeld (Joh. Wilh.), Forstmathematiker, geb. 19. Aug. 1768 in Opfershausen (Meiningen), erteilte 1798 — 1800 an Cottas Privatforstinstitut se Zillbach mathem. Unterricht, von 1801 an bis zu einem Tode, 23. Mai 1837, in Dreißigacker. H. war ein Hauptförderer der Holzmeßkunst und Waldwertrechnung, für welche er die später längere Zeit mit Unrecht verworfene Zinseszinsrechnung vertrat, Erfinder einer Kubierungsmethode für Baumstämme und eines Hypsometers. Von seinen Schriften sind zu nennen: Miedere und höhere Stereometrier (Lpz. 1812), Die Forsttaxation in ihrem „ganzen Umfangey (2 Bde., Hildburgh. 1823—25).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 412Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei