Hund, Name zweier Sternbilder. Der Große Hund ist ein südl. Sternbild und erstreckt sich vom 92. bis 110. Rektascension, vom 10. bis 35.“ südl. Deklination; nach Heis kommen in demselben 70 dem bloßen Auge sichtbare Sterne vor, von denselben ist einer erster Größe, Sirius, zugleich der hellste Firstern am ganzen Himmel, zwei Sterne zweiter, ein Stern dritter Größe u. s. w. Von hervorragendem Interesse ist der Sirius infolge der an ihm bemerkten eigentümlichen unregelmäßigen Eigenbewegung. Bessel kam dadurch auf den Gedanken, daß der Sirius einen für uns unsichtbaren Auwers berei also ein Doppelstern sei. Peters und f Auwers berechneten aus den Unregelmäßigkeiten der mmüdte, den Ort, wo ein solcher Begleiter stehen müßte, und es wurde in der That mit Hilfe eines starken Fernrohrs in Nordamerika 1862 der Begleiter als schwaches Sternchen aufgefunden. Seitdem man weiß, wo dieser Stern steht, ist er auch in mäßigen Fernrohren oft beobachtet worden. Die Umlaufszeit beträgt 50 Jahre. Ein prachtvoller Sternhaufen befindet sich auch in diesem Sternbild, dem bloßen Auge als sternartiger Nebelfleck 11. O. er steht in 100 Rektascension und 20½ südl. Deklination, und eine große Zahl ziemlich heller Sterne sind schon mit kleinern Fernrohren sichtbar. Der Kleine Hund ist ein Sternbild des nördlichen Himmels, erstreckt sich vom 106. bis 120.“ Rektascension und vom Aquator bis 13 nördl. Deklination. Heis zählt in ihm 37 dem bloßen Auge sichtbare Sterne, worunter ein Stern erster Größe (Procyon), ein Stern Beim P. die übrigen vierter und schwächer sind. Beim Procyon zeigten . ähnlich wie beim Sirius Unregelmäßigkeiten in der Eigenbewegung, und auch über diese hat Auwers Pisdernh Untersuchungen angestellt. Es ist aber bisher nicht mit Sicherheit gelungen, einen Begleiter des Procyon aufzufinden.