FeedIrrumpieren (lat.)
ErdkundeBrockhaus 1882

Irrumpieren (lat.), feindlich einbrechen, einfallen; davon: Irruption. rrwisch, s. Irrlicht. [schemes. rschemesch, judäische Stadt, s. Bethrtysch Kalmückisch Ierzis), ein linker Nebenfluß des Ob in Westsibirien, entspringt in den Schneebergen Kairatyn im Han Reiche; sein oberer Lauf, der bis zum See Saisan geht, wird des trüben Wassers wegen Kara-Irtysch, d. h. Schwarzer J. genannt. Nach seinem Austritt aus dem Saisan eht der Lauf des J. fast durchweg durch ein Tiefland, das nicht über 100 m absolute Höhe besitzt, nimmt links Ischim, Tobol und Konda auf, rechts Om, Tara und Demjanka und mündet unterhalb Samarowsk. Die Länge des J. beträgt 4408 km, die Breite im mittlern und untern Laufe 6—800 m. Im Frühling bei der Schneeschmelze steigt das Niveau häufig um 6—9 m und überschwemmt das Ufer zu beiden Seiten 6—17 km weit. Der J. bedeckt sich im Anfang des November mit Cis, das sich erst zu Ende des April wieder in Bewegung setzt. Er bildet einen wichtigen Verkehrsweg in Westsibirien, da er bis Buchtarminsk, also bis an den 00 des Gebirges schiffbar ist. Am J. liegen von bedeutendern Städten: Semipalatinsk, Omsk und Tobolsk. —

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 674Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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