Aiblinger (Jos. Kasp.), deutscher Komponist, geb. 23. Febr. 1779 zu Wasserburg in Oberbayern, sch aber eit 1800 zu Landshut Theologie, wandte ich aber 1803 ausschlicßlich der Musik zu. Seine ersten Musikstudien machte er im Kloster Tegernsch ging dann nach München und Italien, wo er ich bei seinem Landsmann Simon Mayr weiter bildete, lebte seit 1811 in Venedig, wo er ein Konervatorium errichtete, später als Kapellmeister in ailand, kehrte aber 1818 nach Bayern zurück, wo er zum Maestro der Denetaung Oper zu Mün⸗ +1 bei der Thronbesteigung Ludwigs I. zum i ehofkapellmeister und 1826 zum wirklichen Kapellmeister ernannt ward. Für das Theater in Mailand hatte er die Balletts Biancay und 41 Titanio komponiert, mit denen er vielen Erfolg hatte; dagegen konnte er mit der von ihm komponierten Oper „Rodrigo e Ximenes keinen Beifall erzielen. Mehr Ressen ihm solches mit kirchlichen Kompositionen (Messen, Requiems, Litaneien, Offertorien, Graduales u. s. w.), die sich auch durch gute aktur, natürlichen Fluß und Gewandtheit in den chwierigern Formen auszeichnen, aber n an der erflachung teilnehmen, welcher diese Musikgattung zu seiner Zeit verfallen war. Bei der Oper ging A.s Bemühen dahin, auch Glucks Werke wieder zur Aufführung zu bringen. A. starb 6. Mai 1867 in München. Vgl. Hötzl, Zum Gedächtnis Joseph Kaspar A.so (Münch. 1867). icard (Jean), franz. Dichter, geb. zu Toulon 4. Febr. 1848, schrieb: «Les jeunes croyances o (Poëmes de Provence o (1873), (La Chanson de penfanty (1875), Miette et Norér (1880). Außerdem hat er kleine Theaterstücke: &Au clair de la (1873), und eine archäol. Studie: La Vénus de