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ErdkundeBrockhaus 1882

Aix, Iled' Aix, eine 2300m lange und 1800m breite, 193 ha große, von Fischern bewohnte Insel (305 E.) an der atlantischen Küste Frankreichs, zwischen der Mündung der Charente und der Insel Olẽron, zur ehemaligen Landschaft Aunis und dem jetzigen Depart. Niedercharente gehörig, 31 Em südlich von La Rochelle. Die Insel hat einen Leuchtturm und ein Fort, das dem 20 Em südöstlich liegenden Hafenplatze Rochefort zum Schutze dient. Vor 1707 war die Insel durch einen Landstreifen mit dem Festlande verbunden. Im Siebenjährigen Kriege wurde das Fort 1757 und 1761 von den Engländern zerstört. Auch fand hier 11. April 1809 ein Seetreffen zwischen den Engländern unter Lord Gambier und den Franzosen unter Contreadmiral Villaumez statt, in welchem die erstern vier franz. Linienschiffe zerstörten; 1815 überlieferte sich hier Napoleon I. den Engländern an Bord des

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 282Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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