Albufera (vom arab. Albuhira, d. i. Küstensee), der größte unter den an der aragon. Küste Spaniens 50 hinziehenden Strandseen, beginnt 10 km südlich er Stadt Valencia, ist 22 km lang, im Durchschnitt 6 km breit und nur durch eine schmale, mit Seekiefern bedeckte Landzunge vom Meere getrennt. Der See ist reich an Fischen und Geflügel und steht durch einen schmalen Kanal mit dem Meere in Verbindung. Der See mit dem dazugehörigen Landgute war eine Domäne des Manuel Godoy, Herogs von Alcudia. Dieselbe ging an den franz. arschall Suchet (s. d.) über, welcher, nachdem er 9. Jan. 1812 durch Kapitulation mit dem span. General Blake die Stadt Valencia erobert, den Titel eines Herzogs von A. erhielt. — In Portugal führt den Namen Albufeira eine kleine Fischerstadt in der Provinz Algarve (Distrikt Faro) am Atlantischen Ocean, die (1878) 4972 E. zählt und sehr malerisch zwischen zwei Hügeln liegt, von denen der östliche ein verfallenes Kastell trägt.