Ali ben-Abi-Taleb, aerster Moslemo und vierter Kalif, geb. 602 n. Chr. treueste und tapferste Gefähr dessen Tochter Fatime er heiratete. Nach Othmans Ermordung 656 an dessen Stelle zum Kalifen erhoben, kämpfte er, angeblich in 90 Treffen, siegreich gegen verschiedene Rebellen. Ein Fanatiker ermordete ihn 23. Jan. 661 in Kufa. liegt bei dieser Stadt begraben. Später wurde ihm daselbst ein Denkmal errichtet, zu dem seine Verehrer noch jetzt i w und das die Gründung der Stadt Meschhed-A man Schiiten (s. d.) nennt, hab Persien und den turan. Ländern sehr ausgebreitet. Von den Omajjaden vielfach verfolgt, haben seine und der Fatime Nachkommen, die Fatimiden (s. d.), in Agypten und Spanien, Syrien geherrscht. Die dem Sprüche hat Fleischer (A.s hu bisch und persisch paraphrasierto, Lpz. 1837) herausgegeben und übersetzt. Sein Diwanp, die vollständige Sammlung seiner deren Gedichte, wurde von Kuyper (Leid. 1745) ver 1840 zu Bulak bei Kairo gedruckt. ö