Al pari, pari, d. h. gleich, ein aus dem Italienischen in die deutsche Handelssprache übergegangener Ausdruck, der sich zunächst auf den Stand der Geld⸗ und Wechselkurse bezieht. Der Kurs oder Preis steht pari (al pari), wenn sein Stand ein solcher, daß die Menge edeln Metalls, welche man für eine Geld⸗ oder Wechselsumme gibt, der Menge edeln Metalls, welche in eben dieser Geldsumme enthalten oder durch die Wechselsumme am Zahtung des repräsentiert wird, 90 ist. Die zahlung des Kaufpreises sowie die Auszahlung einer Wechselsumme am Zielplatze kann allerdings häufig auch in Papiergeld erfolgen, dieses aber verlleich dann den betreffenden Metallbetrag, wenngleich es nicht selten im Werte (Preise) hinter dem Metallgelde zurücksteht, dann also Denunpfediesem gegenüber den Paristand nicht behauptet, in welchem Falle es nach seinem Kursstande angerechnet wird. Sofern der Kurs einer Münze, eines Papiergeldes oder einer Wechselsorte den Hern überschreitet, pflegt man zu sagen, daß er über pari stehe, und der Mehrbetrag bildet ein Aufgeld (Agio); wenn er aber den Paristand nicht erreicht, sagt man, er stehe unter pari, und der Minderbetrag bildet einen Verlust (Disagio) der betreffenden Geld- oder Wechselsorte. Auch bei Wechseln, welche auf die nämliche Geldsorte lauten, die in dem Orte ihres Kaufs die Rechnungswährung bildet, sowie bei Staatspapieren, Aktien und Papiergeld solcher gleichartigen Valuta, kommen jene Ausdrücke vor, da der Preis aller dieser Kaufobjekte ein wechselnder ist. lpdrücken, s. Alp (medizinisch).