Amalie (Marie Friederike Auguste), Herzogin zu Sachsen, älteste Tochter des 1838 verstorbenen Prinzen Maximilian von Sachsen, geb. 10. Aug. 1794, trat zuerst 1829 unter dem Namen Amalie Heiter mit einem Schauspiel: „Der Krönungstagy, und 1830 mit einem zweiten: (Mesruv, die auf dem dresdener Theater zur rali Das kamen, als dramatische Schriftstellerin auf. Das Lustspiel (Lüge und Wahrheito, R, Def luaet in Berlin gegeben wurde, fand sehr beifällige Aufnahme, ebenso auch die Dramen und Lustspiele: „Die Fürstenbraut, „Die Braut aus der Residenzo, Laude „Der Pflegevatero, Das Fräulein vom andev, «Der Majoratserbev u. a. Insbesondere aber erfreute sich Der Oheimy eines günstigen Er99 Die dramatischen Arbeiten der Herzogin „zeichnen sich aus durch sittlichen Gehalt, Hen sit der Durchführung und gelungene Charakteritik und verraten eine nicht unbedeutende Bühnenkenntnis. Sie erschienen zuerst unter dem Titel: „Originalbeiträge zur deutschen Schaubühne v (6 Bde., Dresd. u. Lpz. 1836—42. Eine aus dem Nachlasse vervollständigte Gesamtausgabe derselben hat Rob. Waldmüller (Ed. Duboc) herausgegeben als Dramatische Werke der Prinzessin A., Herzogin zu Sachseno (6 Bde., Lpz. 1873. —74). Die Prinzessin starb 18. Sept. 1870 zu Pillnitz bei Dresden.