Hohenhausen (CElise Philippine Amalie, Freifrau von), Schriftstellerin, geb. 4. Nov. 1789 zu Waldau bei Kassel als Tochter des spätern Generals Adam Ludwig von Ochs, vermählte sich 1809 mit dem Freiherrn Leopold von H., damals westfälischer Unterpräfekt zu Eschwege, hierauf preuß. Regierungsrat, mit dem sie in der Folge in Münster, seit 1817 in Minden, wo ihr Gatte das Sonntagsblatto begründete, 1820—24 in Berlin und dann wieder in Minden lebte. Später siedelten beide nach Kassel über. Nach dem Tode ihres Gatten lebte sie in Frankfurt a. O., wo sie 2. Dez. 1857 starb. Sie veröffentlichte: «Frühlingsblumen. Gedichtes (Münst. 1817), Natur, Kunst und Leben. Reiseerinnerungenv (Altona 1820), «Novelleno (2 Bde., Braunschw. 1829), «Bilder aus dem Lebenv (Rinteln 1833), «Karl von H. Untergang eines Jünglings von 18 Jahreno (Braunschw. 1837, das Tagebuch ihres Sohnes, der sich auf der Universität Bonn erschoß), elgse. und Cornelius de Witt. Schauspiel) (Kassel 1847) u. s. w. Ihre Tochter Elise, Freiin von H., geb. 7. Mai 1812 u Eschwege, war mit dem Oberregierungsrat üdiger verheiratet und lebt in Berlin. Sie veröffentlichte namentlich „Berühmte Liebespaarey (Braunschw. 1870; Neue Folge 1876).