Apomorphin, eine organische Base, die sich beim Erhitzen von Morphin (s. d.) mit rauchender Salzsäure bildet. Sie erscheint als eine weiße amorphe Masse, die sich an der Luft grün färbt. Die physiol. Wirkungen des A. sind ganz verschieden von denen des Morphins. Selbst in sehr kleiner Dose bewirkt es schnell Erbrechen und Abgespanntheit, die rasch vorübergeht, ohne üble Folgen zu hinterlassen. ö ö poneurösen (grch.) nennt man in der Anatomie gewisse innere Häute (Membranen), welche aus Bindegewebe bestehen und den Muskeln entweder —* Umhüllung oder zur Anheftung dienen. Die mhüllungs-⸗A. (fasciae) finden sich vorzüglich an den Extremitäten unmittelbar unter der äußern Haut, umschließen das Glied straff und dienen dazu, die Muskeln, besonders bei ihrer Zus Flungs-Inin ihrer Lage zu erhalten. Die Anheftungs⸗(Insertions⸗) A. sind eigentlich bandförmige Sehnen und befinden sich, wie diese, an den Enden der Muskeln, welche dadurch an die Knochen befestigt werden, oder sie unterbrechen die Konkinuität der Muskeln an verschiedenen Stellen und 3un die einzelnen Muskelbäuche zusammen. Das Gewebe der A. ist glänzendweiß, arm an Blutgefäßen und Nerven. Sämtliche A. besitzen eine große Festigkeit und sind daher häufig die Veranlassung von Eitersenkungen, da der Eiter sich durch sie oftmals keinen Weg zu bahnen vermag. —