Aluminium, n., frz. aluminium, m., engl. aluminium-metal(Metall), metallisches Element der Thonerde. Seine Gewinnungsart ist neuerdings sehr vervollkommnet, gehört jedoch nicht hierher; es hat den Glanz des Silbers, ist sehr klangreich und wird daher mit Vortheil zu Klingeln etc. verwendet; auch zu Leuchtern, Thürgriffen, Schmucksachen etc. isteszu verwenden, da es große Ahnlichkeit mit Silber hat. Das A. gehört zu den leichten Metallen, ist ungehämmert 2,mal schwerer als Wasser. An der Luft, selbst in kochendem Wasser bleibt es unverändert und besitzt die Farbe und den Glanz des reinen Zinns und die Härte des Silbers; es ist hämmer- und dehnbar und läßt sich zu den dünnsten Blechen, sogar zu Blättchen auswalzen. Es verbindet sich mit anderen Metallen mehr oder weniger leicht zu Xluminiumlegirungen, welche meist härter und spröder als das Aluminium sind. Mit ½ Eisen oder Kupfer ist es fast nicht mehr zu gebrauchen. ½0 Kupfer macht es spröde wie Glas und es schwärzt sich dann an der Luft. Eine Legirung von 5 Theilen Silber und 100 Theilen A. läßt sich wie reines A. bearbeiten, ist härter u. nimmt einen schönen Glanz an; ½¼10 Gold raubt dem A. die Dehnbarkeit. /½½0ò Wismuth macht es ganz spröde. ½½ A. zu Kupfer giebt demselben die Farbe des Goldes und mehr Härte als das Gold, ohne die Dehnbarkeit zu vermindern. /½% A. giebt dem Kupfer eine blasse Goldfarbe. 5. A. und 100 Silber geben eine Legirung, die eben so hart ist als Münzsilber mit ½¼½ Kupfer und nicht oxydirt. .