Anhydrid, n. So nennt die Chemie die sog. wasserfreien Säuren, Verbindungen, welche aus den Säurehydraten durch Ausscheidung der Elemente des Wassers entstehen u. durch Aufnahme von Wasser wieder in die ursprünglichen Säuren zurückverwandelt werden können. Man unterscheidet A.e der anorganischen Säuren: Schwefelsäure— A., Phosphorsäure-A., Salpetersäure-A., und Anhydride der organischen Säuren: Essigsäure-‚, Weinsäure-, Milchsäure-etc. Anhydrid. MJ.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 107Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei