Antimonzinnober, m., frz. einabre m. antimonial, engl. antimonial cinnabar, Verbindung v. Schwefelantimon mit Antimonoxyd, welche man als zartes karmesinrothes Pulver von sammetartigem Aussehen erhält, wenn man 60 Th. unterschwefligsaures Natron auf 50 Th. Antimonchlorid u. 500 Th. Wasser einwirken läßt. Der A. ist als Ol, Leim- u. Wasserfarbe brauchbar; nicht für Wasserglasmalerei, weil er durch Alkalien zerstört wird. W7.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 134Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei