Aquädukt (Pont du Gard) bei Nimes. dukte bestehen in der Regel aus hohen, schmalen Pfeilern, sehr eng neben einander gestellt u. oben durch Rundbögen verbunden; darüber befindet sich die höchstens 2 m. breite Rinne für das Wasser, eingeschlossen von zwei hohen, aus Ziegeln oder Platten gebildeten Brüstungen; nach oben waren die so gebildeten Kanäle manchmaloffen, manchmal aber auch mit Platten oder durch ein leichtes Tonnengewölbe v. Ziegeln überdeckt, und hatte dann diese Überdeckung in regelmäßigen Abständen Luftlöcher (lumina). Die Araber kannten jenes Gesetz und legten demgemäß statt der gemauerten Kanäle mit Ueberbrückung der Thäler vielmehr starke, S= oft bis 1 m. breite Thonröhrung, die sie bergauf und — ö lich vermeidend, daß irgend ein Gipfel der Leitung höher ward als der vorhergehende. Die Klärbassins kannten und verwendeten sie ebenso wie die Römer. Die Deutschen im Mittelalter bauten Wasserleitungen nach demselben System wie die Römer, während die Chinesen, gleich den branntem Thon, sondern aus Bambus. Die Bewohner zu einer Mühle! Java's benutzten dazu ausgehöhlte Kokosstämme. Noch serbehälter über im Beginn des vorigen Jahrh. ließ Ludwig XIV. einen Gießgefäß. —3. A. nach römischem System beginnen, um das Wasser der thiere. Im große Eure nach Versailles zu leiten. Ueber die jetzt üblichen Reihe verschiede Konstruktionsweisen s. Wasserleitung. [s.) — Unter Seewasser so ge A. versteht man jetzt gewöhnlich eine Brücke od. Brücken— Bewegung bleib gerüst, auf welchem in größerer Höhe über der Erdober⸗ eine verschiedene fläche ein Wasserkanal oder ein Wassergerinne sortgeführt die behufs Beob. wird, frz. aquéduc élevé, zum Unterschied von Rösche den Wänden ang (s. d.), aquéduc en terre, der unterirdischen Kanal- oder druck in ihrer e Gerinnleitung. Für Wassertriebwerke kommen Aquädukte wasserdicht herge gegenwärtig nur selten in Verwendung und dann nur in gewohnte Umgel mäßiger Höhe und Länge. [v. WSy. währen, sondern