Asticciuola, f., ital., Spannriegel (s. d.). üstig oder aslig, frz. noueux, engl. Knott, branchy, 1. von Holz, s. v. w. astreich; zu Fußböden sind möglichst keine ästigen Breter zu verwenden, wegen des häßlichen Aussehens, und weil sich die Aste langsamer abnutzen und dann garstige Erhöhungen im Fußboden bilden; zu Bretwänden, Thüren etc. keine Breter mit lockeren, oder überhaupt mit fast rechtwinklig gegen die Bretfläche stehenden Aesten, weil diese leicht herausfallen; zu Unterzügen und Trägern kein Holz mit sogen. Quer- oder Quirlästen oder mit Aberästen, weil an solchen Stellen das Holz sehr leicht bricht. Beim Zusammenleimen von Bretern, z. B. zu Dielentafeln, ist darauf zu sehen, daß kein langer Ast an die Fuge kommt, weil an einem solchen der Leim nur unvollkommen haftet. — 2. Ein Fossil heißt ästig od. zackig, wenn es in länglich gekrümmten Zacken vorkommt.