aussoren, akt. 3., in einigen niedersüchs. Gegenden für austrocknen. nusspänen, akt. 3., frz. tringler, engl. to quoin, Ein-⸗ legen schmaler Holzstreifen in die durch das Zusammentrocknen der Breter entstandenen Fugen. aaussparen, akt. Z., 1. (Hochb.), leer lassen, z. B. einen Gang innerhalb einer Mauer. — 2) Beim Zeichner und Maler, frz. épargner, engl. to sparé out, die Flächen um die Figuren mit einem Farbeton übergehen und dabei die Figuren sorfältig vermeiden. — 3. Beim Dekorationsmaler, frz. remplir les contours, das Innere der Figuren mit irgend einer Farbe ausmalen. Demnach heißt beim Zeichner das Leergelassene ausgespart, beim Stubenmaler umgekehrt. — 4. (Vergold.) frz. épargner, engl. to cover with theé composition. An Gegenständen, welche theilweise matt, theilweise glänzend werden sollen, bedeckt man die Stellen, welche glänzend bleiben sollen, vor Beginn der Mattirung mit einem Brei aus Kreide, Zucker, Gummisu. Wasser, welcher, nachdem die übrigen Stellen mattirt (lmattiren) sind, wieder entfernt wird und dazu dient, die Einwirkung der Mattfarben auf die zu polirenden Stellen zu verhindern; dieses theilweise Bedecken nennt man a. — 5. (Schlosser.) A., Ausarbeiten eines Schlitzes in einem Blech, z. B. zu Aufnahme eines Riegels.