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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Baumsaft, m., frz. sève, f., engl. juice oftree. Der B. enthält sowohl die mineralischen Nahrungsstoffe der Pflanzen, als auch die organischen stickstoffhaltigen Bildungsstoffe, in Wasser gelöst. Im Frühjahr und dann bes. im August ist der Saft in beständiger Bewegung u. größter Thätigkeit, indem er oft mit großem Druck aufsteigt u. zum Theil von den neueren Organen, Knospen etc. verbraucht wird; bei beabsichtigter Verwendung des Holzes als Nutzholz darf der Saft nicht in den Bäumen gelassen werden, wenn das Holz nicht baldigem Verderben durch eintretende Fäulnis der stickstoffhaltigen organischen Bestandtheile des Saftes ausgesetzt sein soll; die verschiedenen Mittel zu Entfernung des Saftes s.in d. Art. Auslaugen, Bauholz, Imprägniren etc. MF.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 309Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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