Baumsalbe, f. Dieselbe dient zum Bestreichen von Wunden an Bäumen sowie zur Kräftigung moosiger alter Bäume nach sorgfältiger Reinigung der Rinde. Lehm und Kuhmist, Lehmstaub oder Ziegelmehl und Steinkohlentheer dienen gewöhnlich zu Bereitung der Baumsalbe. Eine gute flüssige Baumsalbe kann man erhalten, wenn man 10 Theile Pechöl mit 2 Theilen geläutertem Pech, 3 Theilen Terpentin und 1½ Theil Seife in einem Kessel über mäßigem Feuer auflöst; der flüssigen Masse setzt man dann etwa 2 Theile Kienruß und so viel feingesiebte Holzasche zu, daß die Masse etwas zäher wird, aber doch flüssig bleibt. Diese Salbe kann dann mittels eines Pinsels auf die wunden Stellen aufgetragen werden. W7. Vaumscharre, f., aus Eisenblech konstruirte Scharre mit kurzem oder längerem Stiel, um die Baumrinde vom Moos zu reinigen.